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02. April 2025 | Nationalrat, Kufstein, FPÖ, Innenpolitik

Ranzmaier: „Was wie Postenschacher aussieht, wie Postenschacher klingt & wie Postenschacher riecht, das ist am Ende auch Postenschacher!“

FPÖ kritisiert Günstlingswirtschaft im Kufsteiner Rathaus

Postenschacher in Reinkultur, anders lässt es sich nicht formulieren, was im Kufsteiner Rathaus bei einer Stellenbesetzung nach der anderen passiert. Der jüngst publik gewordene Fall der Anstellung eines Ersatzgemeinderats der Bürgermeister-Fraktion ist nur die Spitze des Eisbergs, der das eindrucksvoll beweist“, erklärt der Kufsteiner FPÖ-Stadtparteiobmann NAbg. GR Christofer Ranzmaier.

„Anfang des Jahres ging es um die Anstellung eines Familienmitglieds eines Gemeinderates der Bürgermeisterliste und nun geht's um den nächsten Top-Job für Krumschnabels 'politische Familie'. Kritik daran ist keine destruktive Art, sondern in einer Demokratie nicht nur erlaubt, sondern bitter nötig“, entgegnet Ranzmaier dem Bürgermeister, „der sich offenbar längst in einer Krumschnabelkratie verortet, in der alle Macht vom Bürgermeister ausgeht.“

„Dreist ist, dass Krumschnabel das schlimmstenfalls von langer Hand geplant hat. Denn am Rande des Februargemeinderats sprach Krumschnabel in einem Wortwechsel vor Zeugen witzigerweise gerade mir gegenüber schon davon, dass es doch ein Wahnsinn wäre, wenn sein nun Wochen später mit einem Top-Job bedienter Ersatzgemeinderat bei einer Bewerbung nicht genommen werden würde, nur weil er bei den 'Parteifreien' ist. Was angesichts dieses Gesprächs lange vor der Ausschreibung der Stelle noch mehr wie Postenschacher aussieht, wie Postenschacher klingt & wie Postenschacher riecht, das ist am Ende - ungeachtet der außer Zweifel stehenden Qualifikation des Herrn - kein Glücksfall für die Stadt, sondern angesichts der schiefen Optik ein personalpolitisches Desaster“, stellt Ranzmaier in aller Deutlichkeit klar.

„Wenn es dem Bürgermeister tatsächlich darum ginge, ungerechtfertigte Kritik zu vermeiden, dann wäre Transparenz der nötige Schlüssel. Ein Einbinden der Fraktionsführer in derartige Bewerbungsrunden (wenn auch nur als Zuhörer), ein professionelles & transparentes Verfahren wie es bspw. in Konzernen üblich ist oder zumindest eine echte Einbindung des zum überflüssigen Kenntnisnahme-Gremium verkommenen Personalausschusses wären besser, als derart intransparente Hinterzimmergeschichten, die eben einen gewissen Geschmack nicht loswerden“, so Ranzmaier, der abschließend anmerkt: „Bei dieser städtischen Günstlingswirtschaft braucht sich niemand darüber wundern, wenn sich kaum ernsthafte Bewerber die Mühe machen, sich diesem 'Wettbewerb' zu stellen.

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