„Mit Christoph Molzer, Bernhard Knapp und Manfred Tschopfer sitzen gleich drei weisungsgebundene Landesbeamte im Aufsichtsrat – eine schiefe Optik, die jegliche Unabhängigkeit in Frage stellt! Und als ob das nicht genug wäre, wird dieser illustre Kreis auch noch durch Brigitte Wüster ergänzt, die stellvertretende ÖVP-Bezirksparteiobfrau von Imst. Wo bleibt hier die Transparenz? Wo bleibt die Unabhängigkeit? Es ist offensichtlich: Die ÖVP hat aus der Vergangenheit und ihren krachenden Ohrfeigen an der Wahlurne nichts gelernt und setzt weiterhin auf alte Seilschaften und Mauscheleien!“, kritisiert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Ko Mag. Markus Abwerzger.
„Die Besetzung durch weisungsgebundene Landesbeamte und eine ÖVPFunktionärin ist nicht nur fragwürdig, sie ist ein klarer Ausdruck von Machtpolitik auf Kosten der Steuerzahler. Denn die Frage stellt sich schon, wer letztendlich für Fehlentscheidungen dieser Aufsichtsorgane haftet. Im Falle der weisungsgebundenen Landesbeamten wird es dann wohl der Steuerzahler sein. ÖVP Landeshauptmann Mattle und sein rotes Koalitionsbeiwagerl scheinen sich in einem selbstgefälligen Kreislauf zu bewegen, in dem sie sich selbst kontrollieren und dabei den Anschein von Befangenheit und Interessenkonflikten ignorieren. Der Rechnungshof hat klare Empfehlungen ausgesprochen, um Transparenz und Unabhängigkeit zu gewährleisten – doch diese werden mit Füßen getreten!“, so Abwerzger.
„Es ist unerträglich, dass wir uns mit solchen Praktiken herumschlagen müssen. Die Tiroler Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, dass ihre Steuergelder verantwortungsvoll verwaltet werden. Die Tiroler FPÖ fordert eine sofortige Überprüfung dieser Besetzungen sowie eine transparente Auswahl von Aufsichtsratsmitgliedern, die tatsächlich unabhängig sind!“, erklärt KO Abwerzger abschließend.