Wie medial berichtet wird, läuft das Projekt „Gesundheit der Krise“ zur kostenfreien psychosoziale Versorgung für junge Menschen bis 21 Jahre in diesem Jahr – Ende Juni - aus. Zugleich warten derzeit rund 300 Tiroler Kinder und Jugendliche auf einen Betreuungsplatz. Für den FPÖ-Gesundheitssprecher im Tiroler Landtag, LAbg. KR Patrick Haslwanter ist dies ein untragbarer Zustand. „Seit Jahren thematisieren wir im Landtag die negativen Folgen der Corona-Politik auf die psychische Gesundheit, gerade auch bei den Jungen, nun werden die bisherigen finanziellen Mittel nicht verlängert, bzw. die Nachfrage ist höher, als die Experten gedacht haben, und das bestehend eAngebot recht nicht aus“, erörtert Haslwanter besorgt.
Für ihn ist in dieser Causa nicht nur der Bund, bzw. die Bundesregierung dafür zuständig, sondern im Ausnahmefall auch die Tiroler Landesregierung. „Sollte die schwarz-rot-pinke Bundesregierung das Projekt ‚Gesundheit der Krise‘ nicht verlängern, dann muss das Land Tirol einspringen, um den Schaden zu minimieren“, nimmt Haslwanter eine Möglichkeit in Betracht. „Psychische Langzeiterkrankungen wirken sich jahrzehntelang negativ auf Persönlichkeitsentwicklung und Eigenständigkeit aus, was auch langfristig die Kosten für die Gesundheitsbetreuung erhöht“, schlussfolgert Haslwanter, der wiederholt von einer „Corona politischen Lost Generation“ spricht, „welche durch die Pandemie-Politik der Bundes- und der Landesregierung verursacht wurde.“